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29. Dezember 2009 2 29 /12 /Dezember /2009 14:39
Reisen ist immer wieder ein Abenteuer für sich!

Dieses Mal war klar, dass es eines werden würde. Der Flug ging schliesslich um 7:55 morgen. Also hatten wir eine nächtliche Reise zum Flughafen vor uns.

Zum Flughafen Stansted brauchen wir tagsüber, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Tube, Bahn) ca. 2-2,5 Stunden. Nachts fahren keine Tube's und wenn ich die Info im Netz richtig gedeutet habe, fuhr der Zug dieses Wochenende überhaupt nicht.

Uns egal, wir hatten einen Plan.

Am Nachmittag hatten wir uns noch unsere letzte Typographie-Stunde (mit der finalen Besprechung unserer Arbeiten, die wir nach den Ferien abgeben müssen). Dann sah der Plan folgendes vor:

Heimfahren
Abendessen
Zampacken
Aufräumen
Koffer nochmal überprüfen
Restliche Sachen einpacken
Kühlschrank abchecken (ausgestellt hatten wir ihn ja schon Donnerstag)
Müll weg bringen
Fertig zampacken
GANZ DICK EINPACKEN (zwei Paar Socken, Mütze, dicke Pullover!!!)
und dann raus zum Nachtbus (2:30)
dann umsteigen (Aus: 2:39 - Ein: 2:59)
aussteigen (3:18)
Bus nach Stansted (3:40)
dann sollten wir gegen 4:35 in Stansted sein.
Offiziell ging das Einchecken um 5:55 am Schalter los.

Wir haben also noch jede Menge Zeit am Flughafen.


Bis Dickeinpacken und raus zum Nachtbus ging alles super.
Der Bus kam zu früh, wir waren schon dort. Natürlich brauchen die Busse viel weniger Zeit um von A nach B zu kommen. Haben also beim ersten Mal umsteigen, den Bus früher bekommen und nirgends kalte Füsse. Max hat es grade so geschafft, beim warten insgesamt eine Zigarrette zu rauchen.
Dann standen wir an dem Busbahnhof - mit ca. 25-30 anderen Menschen und warteten auf den Bus. Auf der uns gegen überliegenden Seite des Bahnhofes war ein Minicab-laden (Taxi).
Der Bus kam (einer früher als geplant), die Türe öffnete sich, der Busfahrer ging erst einmal nach hinten im Bus und kam dann mit der Bemerkung zur Tür, ER HÄTTE NUR 7 PLÄTZE!
Und natürlich nahm er erst die Leute auf, die schon ein Ticket gebucht hatten. Dann gingen zwar schon ein paar mehr Leute hinein, als er gesagt hatte, aber eben nicht viele.
Auf die Frage, wann den der nächste Bus käme, kam eine Antwort, die ich als 10 Minuten, Max als 1 Stunde deutete. Offiziell kommt jede Halbe Stunde einer. Es war kurz nach 3 Uhr. Wir haben dann vereinbart, wir warten noch auf den nächsten, und wenn es dann auf 4 Uhr zugeht und wir keinen Platz kriegen, nehmen wir uns ein Taxi.

Es wurden laufend mehr Leute an der Busstation und als der Bus kam und ganz am Ende des Station anhielt, strömte die ganze Masse Richtung Bus.
Das war unser Moment.

»WIR NEHMEN JETZT - GENAU JETZT - EIN CAB!!«

Wir waren nicht die einzigsten, der Russe, der hinter uns gewartet hatte, hatte die selbe Idee und fragte auch gleich, ob wir teilen sollten. Natürlich teilen wir!!!!
Im Endeffekt waren wir dann 2 Russen, eine Frau (mit unbekannter Herkunft) und wir. Das Taxi sollte dann 65 Pfund kosten. Ein stolzer Preis, den sie uns auch nur abverlangen konnten, weil wir wirklich zum Flughafen mussten und keine andere Wahl hatten. Taxler können aber keine Koffer stapeln. Zu unterst war der kleine Koffer vom Russen, obendrauf die vom anderen Russen und Max. Diese waren ungefähr gleich gross. Die anderen Koffer standen dahinter. Und nachdem ich die kleinste war, sass ich ganz hinten, mit dem Resultat, dass mir die volle Stunde Fahrt zum Flughafen der Koffer in der linken Schulter hing.

Insgesamt haben wir dann gemeinsam 60 Pfund gezahlt, weil keiner von uns Kleingeld hatte.

Hurra der Flughafen!!

Am Flughafen war es schon bombenvoll. Doch zu unserem Glück hat ziemlich bald ein neuer Schalter aufgemacht, so dass wir früher als erwartet einchecken konnten. Darauf hin haben wir uns noch ein üppiges Frühstück geleistet (Max einen etwas seltsamen Frühstücksburger, ich american Breakfast mit Pancakes).

Unser Flieger hatte schon beim Einchecken Verspätung und brauchte dann noch ein wenig Voodoo vom Flugzeugtechniker. Die Maschine lief schon, während wir noch am Boden standen. Und ich schlief mir nichts dir nichts ein. Als ich dann wieder aufwachte, dachte ich ob der Maschinengeräusche, wir wären schon hoch in der Luft und würden bald ankommen. Pustekuchen, wir standen noch in Stansted. Das nächste Mal als ich aufwachte, fuhren wir über das Rollfeld...im Halbschlaf kam mir das wie eine EWIGKEIT vor. Ich wusste gar nicht, dass die dort soooo viel Rollfeld haben!!

Zu guter Letzt sind wir in München gelandet. Mit einer Verspätung zwar, aber endlich wieder Daheim!!

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